Der „neue“ Fackelumzug begeisterte alle

Königshaus 2014WIESEDERMEER – Mit einem gelungenen Auftakt am Freitagabend starteten die Schützen von Wiesedermeer in ihr Schützenfest. Zum ersten Mal gab es nämlich einen Fackelumzug, der nicht nur von den Schützen, sondern auch von Familien aus dem Dorf sehr gut angenommen wurde. Im weiteren Verlauf des Kommersabend feierte Präsident Frank Beneken, der in diesem Jahr Bundeskönig des Ostfriesischen Schützenbundes (OSB) ist, mit den Schützen und seinen Ehrengästen Theodor Siebens vom Kreisverband „Altes Amt“ Friedeburg“, Jasmin Temmen, zweite Prinzessin des OSB vom SV Neermoor, Heinz de Boer, Verbandskönig der Altersklasse und Ehrenpräsident Rolf Beneken. Weiterer Höhepunkt des Abends war das Kaiserschießen, nach dem Sigrid Habben als Kaiserin proklamiert wurde.

Am Sonnabend strahlte zum Abholen des „alten“ Schützenkönigs Frank Beneken aus Neu-Wiesedermeer die Sonne und gut gestimmt begann die Feier mit der Proklamation des Kinderkönigs Keno Hedemann mit seinem Adjutanten Thies Kleemann.

Bei guter Beteiligung und schönen Wettkämpfen wurde das neue Königshaus ermittelt, das sich durch viele junge Schützen auszeichnet. Schützenkönig wurde Fredi Decker, Adjutant Michael Lindner. Manfred Abels wurde Schützenkönig der Altersklasse, sein Adjutant Hans-Günter Niesemann. Die Schützenkönigin heißt Petra Otten, ihre Adjutantin Bianca Buhr. Jorine Peters ist Jugendschützenkönigin, ihr Adjutant ist Tim Michels-Lübben. Schüler-Schützenkönig kann sich Mandy Heimbach nennen, seine Adjutantin ist Bente Otten.

 

Die Band Duo Polo sorgte für gute Tanzmusik, gemeinsam mit den Schützenvereinen Collrunge-Neuspekendorf, Leerhave-Hovel, Marcardsmoor und Augustfehn- Bokel sowie dem KBV „Frisch weg“ Wiesedermeer feierten die Schützen bis spät in die Nacht. Vizepräsident Johann Kruse freute sich in seiner Begrüßung über die vielen Ehrengäste, denn neben dem Bundeskönig aus den eigenen Reihen, Frank Beneken, waren auch Rita Stein als Bundeskönigin des OSB und Erika Köster als Prinzesssin zugegen. Volker Ruseler kam als Bundeskönig des Ammerländer Schützenbundes und zahlreiche Vertreter aus dem Verband „Altes Amt“ Friedeburg feierten das Fest mit.

Am Sonntag war es um die Mittagszeit gesellig „up de Deel“ der Vereinsklause, zum ersten Mal wurde die Erbsensuppe in diesem rustikalen Ambiente ausgegeben. Ein Festplatz lud außerdem zum Naschen und Spielen ein. Beim Festumzug traten mehr als zehn Vereine, darunter auch Freunde aus dem SV Ammerland an, der Spielmannszug Marx ergänzte die Spielleute aus Neermoor, die schon an den anderen Tagen für Stimmung sorgten. Der Saal „platzte“ nachmittags aus den Nähten. Alleinunterhalter Enno Hedemann legte einen unterhaltsamen Mix auf.